Friedrich Bosse; Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Fortbildungsvereins für Arbeiter. Er war Schriftsteller und Publizist wesentlicher Agitationsstücke.
Schumann bleibt! Leipzig blickt seit jeher auf eine reiche Geschichte der Widerständigkeit gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Vom bürgerlichen Revolutionär Robert Blum, über den sozialistischen Denker Karl Liebknecht bis hin zu dem verdienten Antifaschisten Georg Schumann. Viele Generationen wurden durch die großen Persönlichkeiten in ihrem Denken und Handeln inspiriert und geprägt. Ihre Namen sind zutiefst mit den Leipzigern verwachsen und aus ihrem Alltag nicht wegzudenken. Umso schockierender ist daher die Nachricht, dass sich beim Umzug der Georg-Schumann-Schule seines Namens entledigt werden soll. Georg Schumann war eine der bedeutendsten Figuren der Leipziger Widerstandsgruppe der Kommunistischen Partei Deutschlands (auch bekannt als Schumann-Engert-Kresse Gruppe) gegen den deutschen Faschismus und seine todbringende Politik. Die Gruppe um Schumann hielt dabei in unzählige Betriebe, sowie Arbeits- und Konzentrationslager Kontakte zu anderen widerständigen Personen und Grup...
Im Rahmen der vom Arbeitersport Leipzig organisierten Arbeitersporttage luden wir Interessierte zu einem Rundgang über das ehemalige Gelände der Deutschen Hochschule für Körperkultur ein. Wir sprachen über die grundsätzliche Verankerung des Sportes in der Arbeiterbewegung und seine Entwicklung über die Zeit. Im Wesentlichen ähnelten die Inhalte (bis auf einen ausführlicheren Teil zum DDR-Sport) einem bereits durchgeführten Vortrag und können hier nachgelesen werden: https://arbeitersport.blogspo t .com/2023/11/vortrag-zur-geschichte-des.html Da unter den Teilnehmern viele Sportler waren, die sich nicht nur aus historischem Interesse für den Arbeitersport interessieren, sondern seine Grundsätze verstehen und für heute anwenden wollten, widmeten wir uns dieser Thematik intensiver. Aus den historischen Erfahrungen erarbeiteten wir dafür „Thesen zum Arbeitersport“, die wir während des Rundgangs zur Diskussion stellten und auch hier darlegen wollen: 1. ...
Die Stadtgeschichte Leipzigs ist voller Spuren der revolutionären Arbeiterbewegung. Nicht nur Vordenker wie Zetkin, Bebel und die Liebknechts wirkten hier, auch eine der größten und aktivsten Widerstandsgruppen gegen das NS-Regime - die Schumann-Engert-Kresse-Gruppe - war in Leipzig aktiv. Besonders auf dem Südfriedhof sammeln sich Gedenkorte, anhand derer wir die Geschichte des roten Leipzigs nachvollziehen können. Im Rahmen der kritischen Einführungswochen der Uni Leipzig (KEW) laden wir euch daher auf einen Streifzug durch die revolutionäre Vergangenheit der Stadt ein und wollen euch unser Projekt "Rotes Leipzig" Vorstellen. Am Donnerstag, den 12. Oktober ab 16:30 Uhr Der Rundgang wird zirka 90 Minuten dauern. Treffpunkt ist der Seiteneingang des Südfriedhof, gegenüber der Strassenbahnhaltestelle "Südfriedhof" (erreichbar mit der Straßenbahn 15, ab Hauptbahnhof, oder Augustusplatz). Wir freuen uns auf euch!